Ent-decker

Woran denkst du, wenn du das Wort „Entdecker“ liest? An Forscher? An Macheten schwingende Dschungeldurchquerer? An Abenteurer, die sich anschicken das Erbe von Indiana Jones anzutreten?

Ein so romantisch, wild und mutig besetztes Wort, das viele von uns auszuschließen scheint und uns zu Langweilern macht. Vermeintlich.

Dabei sind wir alle Entdecker von Geburt an. Wir ent-Decken, wir legen Dinge frei, wagen uns an neue Herausforderungen. Wir sind Forscher, jeder auf seine Weise.

Wir alle reisen, sind von Neugier gepackt. Diese Sehnsucht ist viele Jahre tief.

Manche reisen körperlich und manche in Gedanken. Die einen durchqueren die Drake-Passage, die anderen schlagen sich durch Bücher, entdecken Musik. Wenige reisen zum Mond, einige wissen alles über ihn, indem sie ihn aus der Ferne beobachten. Manche wagen das Abenteuer Familie, manche sind auf der langen Reise zu sich selbst. Wir malen, rennen, bauen, versagen, obsiegen, lesen, schreiben, motivieren, sind neugierig und ängstlich.

Wir entdecken vielleicht auch hin und wieder neue Seiten an und in uns. Manchmal überfordert uns allein das schon. Und das ist ok.

Wir erweitern unser Wissen jeden Tag im Großen und im Kleinen. Manches davon verändert die Welt. Manches nur uns. Das macht uns aber nicht weniger zu Abenteurern.

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