Mit offenen Armen

Die allerwenigsten Dinge, die mein Leben nachhaltig geprägt haben, waren geplant. Ich habe sie nicht mit offenen Armen empfangen, weil ich sie einfach nicht erwartet hatte.

Schert solche Ereignisse aber nicht, die kommen trotzdem in deine Bude und ziehen sich dabei nicht einmal die schlammigen Schuhe aus, mit denen sie sichtbare Spuren in deinem Leben hinterlassen.

Was bleibt also, außer zu sagen „Tja. Nun denn, wenn ihr einmal da seid: Hallo. Kaffee? Tee? Gin Tonic? Darf es ein wenig Gebäck sein? Dann erzählt mal: was führt euch zu mir?“

Und dann berichten sie mir von Persönlichkeitsentwicklung, Grenzerfahrung, Bestimmung und Resilienztraining.

Und je öfter ich davon hörte, desto mehr dachte ich: lass ich halt gleich die Tür offen, wenn sich die Besuche ohnehin nicht verhindern lassen.

Vögel breiten Schwingen zum Fliegen aus. Vielleicht klappts ja bei mir auch, wenn ich Veränderungen umarme, wie einen alten Freund.

2 Gedanken zu “Mit offenen Armen

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