Gedankenreste…

Ich will mit dir meine Nacht entdecken.
Vielleicht weil ich glaube, dass du die Erde bist, in der ich meine Geheimnisse vergraben kann.

Ich suche mir deine tiefste Stelle. Da wo niemand je zufällig vorbei kommt. Und dort spalte ich wuchtig deinen Boden. Erschüttere dich. Mit jedem Hieb vertieft sich meine Entschlossenheit in dir. Trenne alte Wurzeln ab.

Ich flüstere all das von mir in dich hinein, zu dem in dieser Welt kein Geräusch passen will.
Und dann verschließ ich es fest & leg‘ dir den Schlüssel in die Hand.

Warum suchen so viele Menschen die Liebe im Himmel und im Licht?

Wo sie doch auch – und vielleicht sogar besonders intensiv – dort pulsiert, wo Himmel und Licht gebraucht werden? Sie schwimmt in den Tiefen unserer Seelen. Sie sitzt im Dunkeln, damit wir dort nicht allein sind. Sie stürzt, sie bebt, sie zittert. Sie ist der Moment, wenn Feuer und Wasser aufeinander treffen und sich gegenseitig ihrer Existenz berauben, nur um in eine neue verwandelt zu werden.

Sie ist überall. Ganz besonders da, wo man sie nicht erwartet.

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